Vom Flüchtling zum Nachbarn

Vom Flüchtling zum Nachbarn

 

Auf einem offenen Podium wollen wir mit Ihnen diskutieren,

wie Integration in der Region Flöha gelingen kann.

 

Wann? Am 17. Januar 2017, 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Wo? Lesekaffee im Wasserbau der „Alten Baumwolle“, Claußstraße 3 in 09557 Flöha

Als Diskussionspartner kommen zu uns:

  • Michael Beyerlein

Regionalbeauftragter der evangelischen Landeskirche Sachsen für Flüchtlingshilfe

  • Martin Mrosek

Hauptamtsleiter der Stadt Flöha, u.a. zuständig für Asylangelegenheiten

  • Ingrid Schwendel

Gemeinderätin und ehrenamtliche Helferin in Niederwiesa

  • Mitbürger, die aus Krisengebieten in unsere Region gekommen sind

Moderation: Richard Friedrich, Flöhaer Unternehmer mit Auslandserfahrung

Angeboten werden kulinarische Spezialitäten aus den Herkunftsländern.

Gern nehmen wir vorab Ihre Fragen entgegen (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihr

FDP-Ortsverband Flöha und Umgebung

 

Mitgliederversammlung Mai

Die nächste Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Flöha und Umgebung findet am:

24.5. im Restaurant Athos, Augustusburger Str. 21 in 09557 Flöha statt.
Beginn: 19.00 Uhr

Alle Mitglieder und Interessierte sind recht herzlich eingeladen teilzunehmen.

 

Liberaler Stammtisch: Sicherheit in Flöha

2015 05 12 sicherheit floehaBeim liberalen Stammtisch am 12. Mai 2015 diskutierten 15 Teilnehmer mit dem ersten Polizeihauptkommissar Bernd Bauch vom Polizeirevier Mittweida und MdL Gernot Krasselt (CDU) über das Thema Sicherheit in Flöha und Umgebung. Neben FDP-Mitgliedern und Gästen waren auch Vertreter von CDU und SPD anwesend.

Wie sicher leben wir in Flöha? Welche Auswirkungen hat die Polizeireform von 2013 auf unsere Stadt und ihre Umgebung? Wie wird das ehemalige Polizeirevier Flöha jetzt genutzt? Kann der derzeitige Polizeistandort wieder ständig mit Polizisten besetzt werden? Wie ist der Stand der Umsetzung der in der Koalitionsvereinbarung der sächsischen Landesregierung festgelegten Zielstellungen. Diese und weitere Fragen wurden beantwortet.

Mit der Strukturveränderung (Zusammenlegung der Polizeireviere Flöha und Mittweida) wurde ab 01.01.2009 begonnen. Zwischen Frankenberg und Flöha sei jetzt immer eine Funkstreife unterwegs. Zusätzlich sind in der Tagschicht zwei Bürgerpolizisten im Einsatz, die dieselben Aufgaben wie die Funkstreife erfüllen und zusätzlich als Ansprechpartner für die Bürger der Stadt zur Verfügung stehen. Auch das Polizeirevier Chemnitz würde unterstützen, falls alle Polizisten bereits im Einsatz seien.

Bei der vorgetragenen Kriminalitätsstatistik des Jahres 2014 im Vergleich zu 2013 kann zusammenfassend festgestellt werden, dass die Zahl der Delikte leicht gestiegen ist. Das betrifft vor allem Diebstahl und Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie Rauschgiftkriminalität. In den anderen Bereichen (Körperverletzung, Sachbeschädigung, Gewaltkriminalität, Straßenkriminalität und Graffiti) ist die Anzahl der Delikte rückläufig. Die Aufklärungsquote ist von 62,1 % (2013) zu 65,3 % (2014) gestiegen. Die gesamte polizeiliche Statistik liege dem Oberbürgermeister vor. Die anwesenden Stadträte wollen vorschlagen, dass die Statistik im Stadtkurier veröffentlicht wird, um allen Bürgern einen Einblick zu gewähren.

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Frühjahrsputz in Flöha

2015 03 28 fruehjahrsputz

In diesem Jahr führte der FDP-Ortsverband Flöha am 28.03.2015 seinen
Frühjahrsputz in der kleinen Parkanlage neben dem Bahnhof durch. Inzwischen
griffen die Liberalen zum sechsten Mal zu Besen und Schaufel, um vor Ostern
den Winterdreck zu beseitigen.  

Die Stadtverwaltung Flöha lädt für Ende April zum Frühjahrsputz in den
Baumwollpark ein und der CDU-Ortsverband plant auch eine Aktion. Dadurch
wird die Stadt gleich an mehreren Stellen gesäubert. So hat die Initiative
der FDP zusätzlich ein weiteres schönes Ergebnis gebracht.

(Foto: Röpke)

 

"Wer etwas ändern will, muss etwas tun"

FDP-Oberbürgermeisterkandidat André Quaiser über Bürgernähe, Stadtmarketing, Lebensqualität und seine Pläne für Flöha

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Foto: Knut Berger

Flöha. Um den Posten des Flöhaer Oberbürgermeisters bewerben sich aktuell vier Personen. Die FDP will am 24. Februar André Quaiser nominieren. Knut Berger sprach mit dem Handwerksmeister.

"Freie Presse": Herr Quaiser, in der Stadt gibt es wegen der geplanten Aufnahme von 40 Flüchtlingen kontroverse Diskussionen. Wie stehen Sie zu diesem Thema?

André Quaiser: Um es klar zu stellen: Personen, die politisch verfolgt werden oder wegen Krieg, dauerhaften Unruhen oder Terror um ihr Leben fürchten müssen, brauchen unsere Hilfe und sind willkommen. Ich denke dabei zum Beispiel an die Menschen aus den Kriegsgebieten Irak oder Syrien. Dann erwarte ich auch, dass sie sich wie gute Gäste bei uns verhalten.

Also sind Sie generell für die Aufnahme?

Nein. Denn die Personen, die nur aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen, müssen wieder nach Hause geschickt werden. Dabei ist natürlich jeder Einzelfall genau zu prüfen. Ich kritisiere allerdings, dass wir Bürger und Stadträte offiziell zu spät informiert wurden. Meinem Erkenntnisstand nach war die Problematik im Rathaus und Landkreis schon länger bekannt.

Zurück zu Ihrer Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters. Sie sind schon 2009 angetreten, gescheitert und wollen nun wieder kandidieren. Warum?

Weil sich in der Stadt etwas ändern muss. Ich denke dabei zum Beispiel daran, dass der Umgang mit den Bürgern und Unternehmen völlig neu geregelt werden muss. Zudem ist es dringend notwendig, ein Stadtmarketing aufzubauen und die örtlichen Dienstleister und Handwerker zu stärken. Die Einwohner sollen sich wieder mehr mit der Stadt identifizieren und mehr miteinander reden.

Aber die Stadt ist doch etwa mit ihrer Internetseite präsent.

Sicherlich macht auf diesem Gebiet auch Rathaussprecher Reiner Schirmer eine ganz tolle Arbeit. Aber das Thema ist viel zu komplex und muss deshalb im Zusammenhang mit dem Stadtmarketing ganz neu angepackt werden.

Wie stellen Sie sich das Stadtmarketing denn vor?

"Grünes Wohnen vor Chemnitz" wäre für mich ein Motto für unser Marketing. Damit könnten junge und ältere Bürger angesprochen werden, die in Chemnitz, Freiberg oder Dresden arbeiten, aber in unserer Stadt wohnen.

Womit wollen Sie argumentieren, um Familien zum Umzug nach Flöha zu bewegen?

Zum Beispiel mit unseren modernen öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Sportplätze und Sporthallen. Um sie jedoch auch richtig nutzen zu können, benötigen wir auch entsprechend viele Einwohner. Wenn die Einwohnerzahl jedoch weiter sinkt, sinken auch die finanziellen Zuwendungen, die die Stadt erhält. Und damit sinkt auch wieder etwas die Lebensqualität.

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