Kinder stehen im Mittelpunkt der Familienpolitik

"Kita flex" und Assistenzkräfteprogramm verbessern Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Zur heutigen Fachregierungserklärung "Anerkennung, Wertschätzung, Verlässlichkeit - für starke Familien in Sachsen" erklärt Kristin Schütz, stellvertretende Vorsitzende und familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Sachsen ist Familienland! Wir - die Politik, der Staat - müssen den Rahmen schaffen, damit die Menschen die besten Bedingungen vorfinden, um sich als Familien hier niederzulassen. In der Familienpolitik müssen wir uns ganz zuerst um die Kinder kümmern. Wenn wir Familien fördern, müssen wir stets ihr finanzielles Auskommen im Blick behalten. Nur bei finanzieller Sicherheit und Perspektive sind junge Menschen bereit, Familien zu gründen.

Die Kinderbetreuung in Sachsen ist sehr gut. Sachsen ist Vorreiter in Deutschland. Wir ermöglichen es allen Eltern, ihrem Beruf nachzugehen und trotzdem eine Familie gründen zu können. In Sachsen sind 76 Prozent der Mütter mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren berufstätig. Das sind zehn Prozent mehr als im Bundesschnitt. Viele Familien ziehen nach Sachsen zurück, weil sie in anderen Bundesländern erlebt haben, wie schwer es sein kann, vernünftige Betreuungsangebote zu bekommen.

Die FDP wird auch zukünftig berufstätige Familien in den Mittelpunkt ihrer familienpolitischen Anstrengungen rücken. Dafür haben wir uns für das Programm 'Kita flex' stark gemacht. Flexible Öffnungszeiten erlauben es, die Betreuung an die Erfordernisse eines Berufslebens mit Single-Haushalten oder zwei Arbeitnehmern anzupassen.

Und wir haben das Assistenzkräfteprogramm auf den Weg gebracht. Unser Ziel ist es, Fachkräfte in den Kitas zu entlasten. Mit der Richtlinie Bildungschancen ermöglichen wir die Unterstützung der pädagogischen Praxis der Fachkräfte. Die Assistenzkräfte helfen bei der Betreuung der Kinder, mit jährlich fünf Millionen Euro wird ihre Einstellung ermöglicht. Ziel der FDP ist es, dieses Programm in Zukunft auszubauen und zu verstetigen."

Kristin Schütz beim Liberalen Stammtisch am Dienstag, 28.01.2014 in Flöha:

Die an dem Modelprojekt zur Erprobung flexibler und längerer Öffnungszeiten teilnehmenden Kindertageseinrichtungen sind begeistert. Mit den zusätzlich bereitgestellten finanziellen Mitteln werden die Assistenzkräfte bezahlt, um die längeren Öffnungszeiten abzusichern. Wir wollen nicht die Eltern aus ihrer Verantwortung entlassen, sondern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.“

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(Foto: v.r. André Quaiser, Birgitt Röpke, Kristin Schütz; Quelle: Röpke)

 

 

Aktualisiert (Freitag, den 31. Januar 2014 um 18:11 Uhr)

 

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